Ausstellung Dinslaken

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Ausstellung in Dinslaken im Museum Voswinckelshof

Aktuelles

November 2016
Neue Galerie-Kategorie "Soldatenfriedhöfe"

 

November 2014
Briefe der Familie Seifert im Bereich "private Quellen" online!

November 2014
Es sind nun die ersten Forschungsarbeiten online

 

September 2014:
Im Bereich "private Quellen" finden Sie nun das Kriegstagebuch von Nikolaus Grommes

 

August 2014:
Neue Presseartikel im Pressebereich

Demnächst hier:

Eisen (Gold gab ich für Eisen - Das Eiserne Kreuz - Eisenkunstguss) 
 
Franzosenfriedhof - Kleine Geschichte der Kriegsgräberanlage in Voerde -Friedrichsfeld (2009)

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2 bild kruseDer Titel „1914 – Mitten in Europa. Der 1. Weltkrieg in Dinslaken und Umgebung“ ist eine Abänderung des Titels des großen Verbundprojektes, das Ausstellungen und Veranstaltungen umfasst, die für das Jahr 2014 im Rheinland vom Landschaftsverband Rheinland geplant werden. Denn im Ruhrgebiet und im Raum Köln / Bonn wird dem Thema „1. Weltkrieg“, dieser „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Unter dem Titel „1914 – Mitten in Europa. Das Rheinland und der 1. Weltkrieg“ (1) wird die regionale Geschichte schwerpunktmäßig dargestellt, sie wird eingeordnet in den europäischen Kontext. Das Rheinland/Ruhrgebiet, beidem fühlt sich Dinslaken zugehörig, „ist die europäische Region, in der sich die Ambivalenzen jener Epoche wie in einem Brennglas gebündelt haben: Grenzland und Transferregion, Waffenschmiede und Zentrum moderner industrieller Kultur, Treffpunkt der europäischen Avantgarden und Projektionsfläche nationaler Mythen.“²
Das Rheinland hat im Vorfeld wie im Verlauf des Ersten Weltkrieges durch seine geographische Lage, durch das hochindustrialisierte Revier an Rhein und Ruhr, durch seine Bevölkerungsdichte wie seine infrastrukturelle Ausstattung, aber auch mit aufstrebenden kulturellen Zentren der Moderne eine besondere Rolle gespielt. Als Grenzfluss war der Rhein nationales Symbol wie Sehnsuchtsstrom mit Projektionen einer ganz eigenen Mischung aus Romantik, militantem Nationalismus sowie industriekultureller und künstlerischer Avantgarde.

 „Der Krieg ist ein Chamäleon“, dieses Zitat des preußischen Generals Carl von Clausewitz trifft ganz besonders auf den 1. Weltkrieg zu, wie der Düsseldorfer Historiker Georg Krumeich betont, denn es macht die Unberechenbarkeit militärischer Auseinandersetzungen deutlich: „Der Krieg, in den man 1914 hineinging, hatte nur sehr wenig zu tun mit dem Krieg aus dem man 1918 wieder herauskam. Am Anfang gab es noch kein Gas, keine Panzer, kein Bombardement aus der Luft. Und niemand hatte eine Ahnung davon, wozu die industrialisierten Nationen technisch fähig sein würden. 50 Millionen mobilisierte Soldaten weltweit? Zehn Millionen Tote? Die Leute von 1914 hätten über so etwas nur den Kopf geschüttelt.“

Diesem Krieg von europäischem Ausmaß kann man sich nur vielschichtig nähern. Deshalb will auch das Stadtarchiv Dinslaken einen Beitrag zur Frage nach der Form des Erinnerns und des Vergessens leisten.  Es stellt eine Chronik der Ereignisse in Dinslaken, ein Findbuch der Dinslakener Quellen zu den Ereignissen in Dinslaken während des 1. Weltkriegs, die Dinslakener Ratsprotokolle (im Original abgebildet und daneben eine Transkription) sowie Postkarten von Dinslakener Soldaten aus dem Feld ins Internet. Damit ist es dem Interessierten erstmalig möglich, sich selbstständig im Netz mit einigen lokalen Dinslakener Quellen zur Geschichte des 1. Weltkrieges auseinanderzusetzen.

Der Erste Weltkrieg in Dinslaken und Umgebung - Stadt Dinslaken • Impressum